NeuroStim®-Anwender-Seminar

  • Lernformate und Preise: Ausschließlich als Ausbildung buchbar: Ausbildungslehrgang oder als Modul unserer Ausbildungsreihe EquiEnergyFlow®
  • Lernorte: deutschlandweit, Hof Edelweiß, 
  • Dieses Seminar richtet sich an NeuroStim® Newcomer ohne Erfahrung und Anwender, die bereits erste Erfahrung in der Praxis haben

Seminar-Inhalte

  • Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Stoffwechselsystem und Bindegewebe und deren Bedeutung für den Muskel-Sehnenapparat.
  • wissenschaftlicher Hintergrund zur Neuromuskulären Stimulation
  • Handhabung des Gerätes NeuroStim®, Praxisanwendung mit Erstellung eines vollständigen Anwendungsplans am Pferd
  • Übersicht über das Frequenzspektrum
  • Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten des Gerätes:
    Gesundheitsförderung und Wellness, Aktivierung des Körpers, zur Erholung, Akupressur, bei Bewegungsprozessen, bei verdickten Gliedmaßen, zur Stabilisierung der Leistung, u.v.m.

So arbeitet das NeuroStim®

  • Der warmblütige Körper erkennt mechanische Schwingungen im Bereich von 8 – 32 Hz, die von außen über die Hautoberfläche appliziert werden
  • Mechano-sensitive Zellen erfassen Berührung und Druck unterschiedlicher Stärke und Geschwindigkeit.

Das Bindegewebe spielt eine entscheidende Rolle. Folgende Zellen sind hier aktiv:

Merkel Körperchen (A): spüren länger anhaltenden Druck.

Ruffini Körperchen (B): melden Dehnung der Haut, vor allem des Fasziengewebesfreie Nervenenden (C): Mechanorezeptoren, die Druck unterschiedlicher Stärke registrieren und Schmerz, Kälte, Wärme unterscheiden.

Meissner-Zellen (D): erfassen kurzzeitige Berührung

Pacini-Körperchen (E): messen die Eindellung größerer Hautareale sowie wechselnden Druck (Vibration) an Muskel-Sehenübergang und Faszie

Wissenschaftlicher Hintergrund

Der warmblütige Körper erkennt mechanische Schwingungen, die von außen über die Hautoberfläche appliziert werden. Mechano-sensitive Zellen erfassen Berührung und Druck unterschiedlicher Stärke und Geschwindigkeit. Applikation physiologischer Art im Bereich von 8 – 32 Hz führen zur Regulation von Stoffwechselprozessen, sowie Flexibilität des Muskel-Sehnen-Apparates.

Diese Rhythmen wirken wie Taktgeber auf alle biologischen Strukturen. Dabei kommt der Skelettmuskulatur, größtes Organ mit ca. 45 % Masseanteil, eine entscheidende Rolle zu.

Seine Funktionalität, also taktgebende Frequenz, ist unter anderem an die gerichtete Bewegung der Körperflüssigkeiten gebunden, um den gesunden Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Stimmt in diesen, die Zelle umspülenden Flüssigkeiten bspw. der Säure-Base-Haushalt nicht, treten Differenzen in der Elektrolytversorgung auf, so leidet die Leistung der Muskel- und Nervenzellen. Es entstehen Krankheitssymptome, die in Form von Muskelschmerzen und Entzündungen (Myositis), Streck- und Beugeeinschränkungen, Muskelverkrampfungen die Funktionsabläufe der Extremitäten eines Tieres stören.

Neueste Erkenntnisse im Bereich der Faszienforschung ergaben zudem, dass das netzartig den Körper umfassende Fasziensystem eine Eigenständigkeit aufweist, die ebenfalls zu erheblichen Störungen im physiologischen Ablaufsystem des Körpers führen kann. So konnten Wissenschaftler der Forschungsgruppe um Dr. Robert Schleip und Dr. Heike Jäger an der Universität Ulm nachweisen, das unabhängig von der Arbeit des Muskels bereits die Ausschüttung von Stressbotenstoffen zur Kontraktion von den Muskeln umspannenden Faszien führt und so die Funktionalität dieser Muskeln stark beeinträchtigt. Wir stehen in engem Kontakt mit der “Fascia Research Society” der Universität Ulm und sind stetig mit neuesten Erkenntnissen vertraut.

Hinweis: Aufgrund der Bestimmungen des Medizinprodukte-Heilmittelwerbe-und Wettbewerbsrechts gehen wir unseren Verpflichtungen nach, darauf hinzuweisen, dass die Wirksamkeit von Neuromuskulärer Stimulation und Vibratorischer Behandlung noch nicht vollständig und allgemein anerkannt wird. Alle Angaben Auf dieser Website, die sich auf die möglichen Auswirkungen auf den Körper und Anwendungsgebiete beziehen, entsprechen daher nur bedingt dem überwiegenden Stand der Wissenschaft. Vielmehr beziehen sich die Ergebnisse auf empirischen Erfahrungen, die in den vergangenen Jahren in der Behandlung und Anwendung gemacht werden konnten sowie auf Studien, die diese Erfahrungen belegen.