EQUIKINETIC®:
Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz!

mit dem MiRo-Team

Das Longierprogramm Equikinetic® ist einfach umzusetzen – und einfach unglaublich effektiv. Der Longenführer longiert sein Pferd in Stellung nach einem festen Zeitschema. Der Mix aus Intervalltraining und Longieren ist für Jungpferde, Rehapferde, Freizeitpferde und Sportpferde gleichermaßen geeignet.
Ein Pferd braucht Kraft und Muskeln, um den Menschen zu tragen. Das Programm ermöglicht Ihnen, Ihr Pferd gesund zu erhalten, die Rittigkeit zu verbessern und die ungeteilte Aufmerksamkeit ihres Partners Pferd zu bekommen.
Denn die Equikinetic® beruht auf dem isokinetischen Trainingsprinzip (iso = gleich, kinesis = Bewegung). Das heißt, dass Muskelgruppen während einer Übung für eine bestimmte Zeit gleichmäßig stark angespannt und so trainiert werden. Dafür ist es wichtig, dass die Muskeln gleich und nicht unterschiedlich lange belastet werden. Equikinetic® ist ein intensives und hocheffizientes Training das, reitweiseübergreifend von jedem anwendbar ist.

Was hat Ihr Pferd von der Equikinetic®:

    • Die gelenkstützende Tiefenmuskulatur wird gestärkt.
    • Die bewegungsrelevante Oberflächenmuskulatur Ihres Pferdes wird richtig trainiert.
    • Ihrem Pferd wird es ermöglicht, den Reiter besser tragen zu können.
    • Die Rittigkeit Ihres Pferdes wird sich deutlich verbessern.
    • Das „Geraderichten“ Ihres Pferdes wird unterstützt.
    • Durch neu gewonnene Kraft ermöglichen Sie Ihrem Pferd effizientere Bewegungen.
    • Aufmerksamkeit und Konzentration werden in höchster Form gefördert und erhalten.
    • Reha – Als Aufbautraining nach Verletzungen oder chronischen Erkrankungen im Bewegungsapparat dient Equikinetic als effizientes Reconditionsprogramm
    • Durch die neu gewonnene Muskelkoordination werden muskuläre Dysbalancen zwischen den Muskelgruppen deutlich harmonisiert. Dies führt zu einem optimierten Muskeltonus und somit zu effektiveren und energiesparenden Bewegungsabläufen.
    • Des Weiteren hilft Equikinetic® Ihrem Pferd, etwa aufgrund muskulärer Dysbalancen des Bewegungs- und Stützapparates, oft schon chronische Schmerzen zu lindern.

 

Fallbeispiel Peggy

EQUIKINETIC kann viele körperliche Veränderungen bewirken aber auch die AUSWIRKUNGEN auf die PSYCHE sind unbedingt erwähnenswert:

Immer wieder spannend und überraschend, wie Pferde ihr Wesen verändern, sobald sie ein besseres Körperbewusstsein aufgebaut haben.
Nach Abschluss eines 12-wöchigen Equikinetic-Trainings durften wir gestern wieder einmal feststellen, wie souverän Pferde werden, wenn sie gelernt haben, sich gut ausbalanciert zu bewegen.
Zu Beginn des Trainings fanden wir ein Pferd vor, das sich meist nur mit hoch erhobenem Kopf auf der Kreisbahn bewegen konnte. Der kleinste Versuch, das Pferd an der Longe zu stellen wurde durch übereiltes davonlaufen und zerren an der Longe quittiert. An ein konzentriertes Arbeiten war anfangs gar nicht zu denken…Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten hatte die Besitzerin den Ehrgeiz, das Training bis zum Schluss „durchzuziehen“. Bereits ab der 3. Woche waren deutliche Verbesserungen im Untertreten und bei der Balance festzustellen. Von Woche zu Woche konnte man nun auch die körperlichen Veränderungen feststellen.

Hier einige der Merkmale vor Beginn des Trainings:

      • Senkrücken
      • Zehenschlurfen
      • fest im Rücken
      • Schweifschiefstand
      • und nicht zuletzt, in vielen Situationen feststellbar, ein ganz und gar nicht ausgeglichenes Pferd

Nach Ende des 12-wöchigen Trainings finden wir nun ein Pferd vor, das sich spurig auf der Kreisbahn bewegen kann, deutlich übertritt und locker im Rücken schwingt.
Auch der Rücken hat sich um fast 4 Zentimeter angehoben und von einem Schweifschiefstand ist nichts mehr zu erkennen.
Und nun das Beste zum Schluss: Gestern haben wir dieses Pferd erstmals an der Doppellonge gearbeitet. Es war erstaunlich, mit welcher Gelassenheit und Souveränität dieses Pferd die Trainingseinheit absolviert hat.
Ganz zu Recht kann die Besitzerin Jenny stolz auf Ihre Peggy und das von den beiden Geleistete sein. Wir wünschen den beiden weiterhin alles erdenklich Gute auf dem weiteren Weg und hoffen, dass wir in Kontakt bleiben .

Mit blaugelben Grüßen
Roland Weiß & Camilla Szpurka – Das MiRo-Team

P.S.: Die Entwicklung dieses Pferdes macht uns so einen großen Spaß, dass wir mit diesen Bericht gern auch anderen Mut machen wollen!

Equikinetic-Fallbeispiel-Peggy


 

Die Hoffnung nicht aufgeben!

„Hoffnung bedeutet: Das Beste in der Zukunft erwarten und daran arbeiten, es zu erreichen.“
(Zitat Willibald Ruch (*1956), Prof. für Persönlichkeitspsychologie)

Vor etwas mehr als einem Jahr tat Jenny das, was viele sich wünschen aber sich dennoch nicht trauen: Sie kaufte ein Pferd, von dem sie wusste, dass es physische und psychische Defizite hat. Es war nicht voraus zu sehen, ob aus diesem „Häufchen Elend“ wieder ein Pferd werden würde…
Sie hat es dennoch gewagt, sich in dieses ungewisse Abenteuer zu stürzen und hat bis heute viele Höhen und Tiefen gemeinsam mit ihrer Peggy durchlebt.
Wir haben Jenny und Peggy vor etwa einem Jahr kennengelernt und begleiten die beiden immer wieder ein Stück weit mit unseren Trainings.
Seit Mai 2014 arbeitet Jenny nun mit Peggy in der EQUIKINETIC und diese Trainingsmethode hat „Spuren hinterlassen“: Die Stute bewegt sich mittlerweile sehr rund und harmonisch, fällt nicht mehr so „auseinander“ und auch nicht mehr so extrem in die Kreisbahn hinein. Sie wirkt selbstsicherer und läuft in der Quadratvolte nicht mehr hastig, sondern setzt ihre Hufe korrekt unter den Schwerpunkt. Dabei wirkt sie immer äußerst bemüht, alles richtig zu machen und ist stolz, wenn sie nach dem Training ihre Streicheleinheiten bekommt. Peggy hat gelernt, im ruhigeren Tempo und konzentriert auf der Kreisbahn zu laufen, nicht zuletzt unterstützt durch den Muskelaufbau an den richtigen Stellen.
Jenny hat den oben zitierten Spruch für bahre Münze genommen und mit Peggy daran gearbeitet.
Wir sind gespannt auf die kommenden Trainings und auch auf die ersten Reitversuche nach dem absolvierten EQUIKINETIC Programm. In jedem Falle sagen wir hier an dieser Stelle Danke an Jenny, dass wir sie und ihre Stute schon so lange begleiten durften und hoffentlich noch lange dürfen – Hut ab ihr beiden!

Equikinetic-Vorher

 

Equikinetic-Nachher